Energieberatung für Wohn­gebäude in Baden-Württemberg

Wir unterstützen Sie in Baden-Württemberg bei der energetischen Sanierung Ihres Gebäudes – für mehr Effizienz, Förderung und Klimaschutz.

Jede Sanierung ist ein Schritt zu mehr Energie­effizienz und für den Klima­schutz

Der Gebäudesektor zählt zu den größten Verursachern von Energieverbrauch und CO₂-Emissionen in Deutschland [1]. In Baden-Württemberg macht der Gebäudesektor etwa 30 – 40 % der Gesamtemissionen aus [2].

Bund und Land haben ehrgeizige Klimaziele festgelegt

Die Bundesregierung setzt auf Effizienzmaßnahmen, um die Treibhausgasemissionen bis 2030 um mindestens 65 % gegenüber 1990 zu reduzieren und bis 2045 Klimaneutralität zu erreichen [3].

Baden-Württemberg geht mit dem eigenen Klimaschutzgesetz sogar noch weiter: s‘ Ländle strebt Klimaneutralität bereits bis 2040 an [4].

Die Chancen nutzen: Modernisieren und Immobilienwert steigern

Der Gebäudebereich spielt eine wichtige Rolle für die Erreichung der Klimaziele.

Eine energetische Modernisierung reduziert den Energieverbrauch, verbessert die Effizienz und kann den Zugang zu staatlichen Förderprogrammen eröffnen. Gleichzeitig lässt sich der langfristige Wert des Gebäudes steigern.

Energieeffizienz beginnt mit guter Beratung

Ohne eine kompetente und qualifizierte Energieberatung bleiben viele Potenziale ungenutzt – von der Kosteneinsparung über den aktiven Umweltschutz bis hin zur langfristigen Wertsteigerung Ihrer Immobilie.

Wir entwickeln individuelle Lösungen und zeigen, wie gute Beratung zur Grundlage für nachhaltige Veränderung wird.

Energie sparen lohnt sich besonders bei älteren Wohngebäuden

In Baden-Württemberg stammen rund zwei Drittel aller Wohnhäuser aus der Zeit vor 1978 – also bevor es gesetzliche Anforderungen an die Wärmedämmung gab [5]. Viele dieser Gebäude gehören heute zu den Effizienzklassen D bis H und verbrauchen deutlich mehr Energie als moderne Häuser.

Hier steckt enormes Sparpotenzial. Mit gezielten Sanierungsmaßnahmen lassen sich Heizkosten deutlich senken, der Wohnkomfort steigern und der Wert der Immobilie langfristig sichern.

Nachhaltig bauen und langfristig sparen

Auch beim Neubau steigen die Anforderungen: unterschiedliche Effizienzstandards, wachsende Bau- und Materialkosten [7] sowie der verpflichtende Einsatz erneuerbarer Energien [8].

Wer heute baut, muss die Weichen für ein klimaneutrales Gebäude von morgen stellen – mit nachhaltigen Materialien, effizienter Haustechnik und zukunftssicheren Energiekonzepten.

Zielgerichtet, kosten­effizient und gut für das Klima

Energieeffizienz zahlt sich aus: Für Ihr Gebäude, Ihr Budget und das Klima. Wir begleiten Sie Schritt für Schritt auf dem Weg zu einer nachhaltigen Gebäudemodernisierung.

Wir zeigen Ihnen, wie sich Energieverbrauch und CO₂-Emissionen deutlich senken lassen – von der Kellerdecke bis zum Dach.

Maßnahmepakete für ein nahezu klimaneutrales Gebäude

Diese Beispielpakete [9] zeigen, wie Gebäude Schritt für Schritt energieeffizienter und klimafreundlicher werden können.

Angaben zum Gebäude

Das betrachtete Gebäude ist ein Einfamilienhaus in massiver Bauweise mit unbeheiztem Keller und einer geschätzten Wohnfläche von 158 m². Es befindet sich innerorts, wurde im Jahr 1935 errichtet und befindet sich in einem gepflegten Zustand. Das Gebäude besitzt ein Walmdach und wird über einen Niedertemperaturkessel mit Erdgas H beheizt.

Auf Basis dieser Gebäudedaten wurden vier Sanierungspakete entwickelt. Sie zeigen, mit welchen Maßnahmen sich Energieverbrauch und CO₂-Emissionen deutlich reduzieren lassen und wie durch gezielte Modernisierung der Wohnkomfort und die Wirtschaftlichkeit verbessert werden können.

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Informationen auf einen Blick:

  • Haustyp: Einfamilienhaus
  • Bauweise: massiv
  • Keller: ja / unbeheizt
  • Geschätzte Wohnfläche: 158 qm
  • Lage: innerorts
  • Baujahr: 1935
  • Objektzustand: gepflegt
  • Dachform: Walmdach
  • Heizungsart / Energieträger: Niedertemperaturkessel Erdgas H

Sanierungspaket 1: Dämmung der Kellerdecke und Austausch des Heizkessels

Die Kellerdecke wird von unten mit 10 cm dicken Dämmplatten der Wärmeleistufe (WLS) 032 verkleidet. Die gedämmte Kellerdecke erreicht einen U-Wert von 0,24 W/(m²K) und erfüllt damit die Anforderung der EnEV 2014.

Der vorhandene Heizkessel wird gegen einen neuen Heizkessel mit Brennwertnutzung ausgetauscht. Dieser wird weiterhin mit Erdgas betrieben.

Ein hydraulischer Abgleich wird durchgeführt.

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Das bringt es:

Sanierungspaket 2: Dämmung Dach, Austausch Dachflächenfenster

Zwischen den Sparren des Dachs werden 18 cm Wärmedämmung der Wärmeleitstufe (WLS) 032 eingebaut. Nach Einbau der Dämmung weist das Dach einen U-Wert von 0,21 W/(m²K) auf.

Die Dachfenster werden gegen Fenster mit einem U-Wert des gesamten Fensters von höchstens 1,00 W/(m²K) ausgetauscht.

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Das bringt es:

Sanierungspaket 3: Dämmung Außenwände, Austausch Fenster und Haustür, Lüftungsanlage mit WRG

Dämmung der Außenwände mit 18 cm Dämmplatten der Wärmeleitstufe (WLS) 035.

Einbau von Fenstern mit Dreifachverglasung, gedämmten Fensterrahmen und verbessertem Glasrandverbund, U-Wert von höchstens 1,0 W/(m²K).

Einbau von einer neuen Haustür mit einem Gesamt-U-Wert von höchstens 1,80 W/(m²K). 

Einbau einer zentralen Lüftungsanlage mit ca. 80 % Wärmerückgewinnung.

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Das bringt es:

Sanierungspaket 4: Solaranlage installieren

Installation einer thermischen Solaranlage mit ca. 10 m² Kollektoroberfläche. Die Größe der Kollektoroberfläche ermöglicht die gleichzeitige Nutzung der Solaranlage für die Warmwasserbereitung und die Unterstützung der Raumheizung.

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Das bringt es:

Energieeffizientes Gebäude

Mit gezielten Sanierungsmaßnahmen lassen sich Heizkosten deutlich senken, der Wohnkomfort spürbar steigern und der Wert der Immobilie langfristig sichern.

Das betrachtete Einfamilienhaus aus dem Jahr 1935 bietet durch vier aufeinander abgestimmte Sanierungspakete großes Potenzial für mehr Energieeffizienz und Klimaschutz. Die Maßnahmen reichen von der Verbesserung der Gebäudehülle bis zur Nutzung erneuerbarer Energien.

Durch die Kombination dieser Maßnahmen entsteht Schritt für Schritt ein nahezu klimaneutrales Gebäude – effizient, komfortabel und zukunftsfähig.

Wer jetzt modernisiert, bekommt bis zu 70 % Zuschuss für eine klimafreundliche Heizung

Eine neue, effiziente Heizung spart Energie, senkt Kosten und wird aktuell noch sehr stark gefördert.

Wir unterstützen Sie dabei, die passende Heiztechnologie zu wählen und die Förderung optimal auszuschöpfen.

Unsere Expertise für Ihre Themen

Für Banken

Wir liefern geprüfte Energie-Nachweise und Förderanalysen als Grundlage für sichere Kreditentscheidungen, damit Bau- und Sanierungsfinanzierungen nachhaltig, transparent und wirtschaftlich sinnvoll werden.

Für Genossenschaften

Wir entwickeln ganzheitliche Sanierungsstrategien für Gebäude und Quartiere, die Wirtschaftlichkeit, Klimaziele und Fördermöglichkeiten vereinen, damit Ihr Bestand langfristig effizient, werthaltig und zukunftsfähig bleibt.

Quellen anzeigen
  • [1] dena (2024). DENA-GEBÄUDEREPORT 2025. Zahlen, Daten, Fakten zum Klimaschutz im Gebäudebestand. Hrsg. Deutsche-Energie-Agentur. LINK (zuletzt am: 09.11.2025).
  • [2] Statistisches Landesamt Baden-Württemberg (2025). Emissionsbericht 2025. Entwicklung der Treibhausgasemissionen in Baden-Württemberg. LINK (zuletzt am: 09.11.2025).
  • [3] BMWE (2019). Energieeffizienzstrategie 2050. LINK (zuletzt am: 09.11.2025).
  • [4] Landesministerium Baden-Württemberg (o. D.). Das Klima effektiv schützen. In BW gestalten - Nachhaltiges Baden-Württemberg. LINK (zuletzt am: 09.11.2025).
  • [5] Vgl. Statistisches Landesamt Baden-Württemberg (2022). Gebäudereport 2022, S. 64. Hrsg. Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg. LINK (zuletzt am: 09.11.2025).
  • [6] Statistisches Landesamt Baden-Württemberg (2025). Emissionsbericht 2025. Entwicklung der Treibhausgasemissionen in Baden-Württemberg. LINK (zuletzt am: 09.11.2025).
  • [7] dena (2024). DENA-GEBÄUDEREPORT 2025. Zahlen, Daten, Fakten zum Klimaschutz im Gebäudebestand. Hrsg. Deutsche-Energie-Agentur. LINK (zuletzt am: 09.11.2025).
  • [8] Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg (o. D.). Erneuerbare-Wärme-Gesetz (EWärmeG), In Klima & Energie - Energieeffizienz - ...von Gebäuden. LINK (zuletzt am: 12.11.2025).
  • [9] Vgl. BMWE (2017). Umsetzungshilfe für meine Maßnahmen (Beispiel 4.5.17), S. 4-19. LINK (zuletzt am: 11.11.2025).

Entscheiden Sie schnell, denn das Warten kostet wahres Geld. Es ist unklar, wie lange die Förderungszuschüsse noch verfügbar sind. Diese wurden bereits 2024 von der Bundesregierung gekürzt. Nicht mehr lange, dann müssen Sie die gesetzlichen Anforderung erfüllen, vermutlich ohne die entsprechenden Zuschüsse, den Klimageschwindigkeits-Bonus und weitere Geldmittel. Warten Sie nicht und verschenken Sie kein Geld, sondern treffen Sie die richtigen Entscheidungen. Ich warte auf Sie, weil Energieeffizienz mit guter Beratung beginnt.

Ihr Waldemar Kroll
Dipl.-Ing. (FH) Bauingenieurwesen
Energie-Effizienz-Experte